Die Studie zum Laacher See hat erwiesen, dass die Verschmutzung aus der Umgebung kommen und die Schuld nicht beim Klostergut und seiner ökologischen Landwirtschaft zu finden sind. Damit liegen endlich Ergebnisse vor, mit denen sich die Landesregierung länger vor ihrer Verantwortung drücken können.
Die Defizite von Rheinland-Pfalz beim Schutz der biologischen Vielfalt sind ein Armutszeugnis für die Landesregierung. So gibt es keine umfassenden und ressortübergreifenden Landesstrategie, wie sie die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt aus dem Jahr 2007 fordert.
Die Studie der Universität Göttingen zeigt, wie notwendig es ist, den Einsatz von Pestiziden sofort erheblich zu reduzieren. Der Einsatz von Pestiziden ist hauptverantwortlich für den Rückgang von Pflanzen und Tieren in der Agrarlandschaft bis hin zu einer Halbierung der vor Ort vorkommenden Arten.
Die Bundesregierung hat sich in ihrer nationalen Biodiversitätsstrategie das Ziel gesetzt, fünf Prozent der Wälder einer natürlichen Entwicklung zu überlassen, also aus der Nutzung zu nehmen. Wie sieht es damit aus?
In vielen Punkten bleibt der Koalitionsvertrag der neuen Regierung unklar. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geht mit folgender Anfrage den umweltpolitischen Zielen von Schwarz-Gelb auf den Grund.
Seen und diesen ähnliche Gewässer wie beispielsweise Flussarme sind von großer ökologischer und sozialer Bedeutung. Mit dieser Anfrage möchte die GRÜNE Bundestagsfraktion näheres über die Position der Regierung zur Gewässerprivatisierung ermitteln.