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Zur gemeinsamen Petitionsübergabe mit Heide Weidemann, stellvertretende Vorsitzende des BUND Rheinland-Pfalz an den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Winfried Hermann, erklären Ulrike Höfken, rheinland-pfälzische Abgeordnete und Jutta Blatzheim-Roegler, AG Eifel-Mosel-Hunsrück in Bewegung sowie Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr von Bündnis 90/Die Grünen:
Die AG Eifel-Mosel-Hunsrück in Bewegung und der BUND Rheinland-Pfalz fordern mit der übergebenen Petition einen sofortigen Baustopp für das Teilstück B 50 neu über die Mosel.
„Die Grünen unterstützen seit jeher den Widerstand gegen dieses unsinnige und monströse Bauprojekt“, erklärt Ulrike Höfken: „Neue Berechnungen der Bürgerinitiative zeigen, dass es keinerlei Zeitersparnis für die Fahrzeiten von beispielsweise den Niederlanden Richtung Süden gibt gegenüber den schon vorhandenen Trassen. Dafür nimmt die Landesregierung die Gefährdung der Kulturlandschaft und von Familienbetrieben in Kauf, die ihre Einkommen im Tourismus in der Region erzielen.“
„Wir wehren uns dagegen, dass die Landesregierung auf unsere Kosten und auf Kosten der Umwelt uralte Pläne umsetzt“, so Jutta Blatzheim-Roegler: „Nach dem Bedarf für die Trasse wurde gar nicht mehr gefragt, so bald das Baurecht da war, haben Bund und Land blindlings begonnen zu bauen. 270 Mio. kostet den Steuerzahler das Projekt, auf Pump, in einer Zeit, in der die Staatsverschuldung geradezu explodiert.“
„Wir fordern gemeinsam mit dem BUND, den Bau für den Hochmoselübergang zu stoppen, ehe die größten Arbeiten beginnen – späte Einsicht ist allemal besser als die Fertigstellung eines überflüssigen Projekts,“ so Ulrike Höfken und Jutta Blatzheim-Roegler abschließend.