Ulrike Höfken, Mitglied des Bundestages - Bündnis 90/Die Grünen

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Milchkrise

1. November 2010

Proteste der Milchbauern

6. Dezember
Luxemburger Perspektive nutzen - Milchbauern am Markt stärken!
Diskussionsveranstaltung mit Uli Höfken in Bitburg
Hier finden Sie nähere Informationen dazu

Lesen Sie hier den Pressebericht des Trierischen Volksfreund zur Veranstaltung

 

30. Oktober 
Erneute Bauernproteste in der Landeshauptstadt Mainz091030 Demo Milchbauern Mainz

 

5. Oktober
 
091005 Demo in BrüsselÜber 1000 Schlepper und 5000 Milchbauern demonstrierten am 5. Oktober vor dem EU-Ratsgebäude. Ulrike Höfken nahm als Unterstützerin an den Demos in Brüssel teil und kritisierte die Tatenlosigkeit der Bundesregierung angesichts der existenziellen Not der Milchbetriebe.

 

2. Oktober 
Proteste der Milchbauern in Mainz

Milchbauern Demo 2.10. Mainz

 

25. September, Eindrücke von der Milchbauerndemo in Mainz
 
090925 Milch Dmeo Abzug 2 Unter dem Motto "Wir gehen wählen! Wir rechnen ab!" beenden nach vier Tagen die Milchbauern ihren friedlichen Protest vor dem Mainzer Landwirtschaftsministerium. Der weiteren Unterstützung von Bündnis90/Die Grünen können sie sich sicher sein.

Trotz Finanzmarktkrise wollen CDU/CSU, SPD und FDP den gleichen unverantwortlichen Weg der schrankenlosen "freien Märkte" auch bei den Agrarprodukten einschlagen. Die Sicherung der Welternährung und der bäuerlichen Existenzen wird dem Gewinnstreben einiger global agierender Agrarkonzerne geopfert.

Selbst wenn im Moment Krokodilstränen über die Lage der Milchviehbetriebe vergossen werden, zeigt das politische Agieren von CDU/CSU und SPD in der Milchkrise deutlich: bäuerliche und mittelständische Milchviehhalter werden als Auslaufmodell betrachtet.

Denn an der wahren Ursache für die ruinösen Erzeugerpreise, eine politisch motivierte Überproduktion, wollen die Union und die SPD aber auch die FDP und die Europäische Kommission nichts ändern.

 
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090925 Milch Demo AbzugDurch eine Reduzierung der Milchmenge könnten die Erzeugerpreise wirksam stabilisiert werden, ohne einen Cent zusätzliche Steuergelder auszugeben. Stattdessen werden Intervention und Exportsubventionen aus der agrarpolitischen Mottenkiste geholt. Doch diese Instrumente führen nur zu neuen Milchseen und Butterbergen mit dem entsprechenden Preisdruck. Sie bringen nichts für die heimischen Erzeuger und ziehen zudem die bäuerlichen Milcherzeuger weltweit in Mitleidenschaft. 600 Millionen Euro werden allein 2009 für diese sinnlosen Maßnahmen aus dem Fenster geworfen.

Wir wollen eine Milcherzeugung, die nachhaltig, qualitativ hochwertig und umweltgerecht ist. Eine Milcherzeugung, die faire Preise für alle sichert und ohne Übermengen-Erzeugung sowie weltweite Marktverzerrung auskommt. Denn nur eine solche Milcherzeugung kann das Auskommen der bäuerlichen und mittelständischen Betriebe sichern, Arbeitsplätze erhalten, gesellschaftliche Leistungen wie Kulturlandschaftspflege in den Mittelgebirgs- und Bergregionen übernehmen und einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der ländlichen Regionen leisten. Dazu brauchen wir funktionierende Marktregeln.

090925 mich demo abzug 4

 

22. September
 
090922 Milch Demo 1Unter dem Motto "Wir sind so sauer wie diese Milch" zeigen die Milchbauern aus Rheinland-Pfalz vor dem Landwirtschaftsministerium in Mainz ihre Wut. Und 10000 L Milch in ein Bassin vor dem Landwirtschaftsministerium geschüttet.

Uli Höfken machte deutlich, dass die Diskussion um die Milchpreise deutlich die grundsätzlich unterschiede Positionen in der Frage zeigen, welche Agrarpolitik man in Zukunft will: Die Dominanz der induistriellen Produktion, bei der die Bauern nur noch Angestellte und Rohstoffliferanten sind ODER frei produzierende Milchbauern, die einen fairen Preis für ihre Qualität erzielen. Diese können zudem im  Vor- und Nachgelagertem Bereich 500.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichern.

 
090922 Milch Uli 1

 

20. September 
Uli Höfken besichtigt die Betriebskooperation SEWA in Kaffroth: Obwohl die beiden Betriebsleiter einen modernen Milchviehstall mit Melkroboter betreiben, müssen sie aufgrund der desaströsen Milcherzeugerpreise tägliche Verluste von 320 Euro ausgleichen.SEWA BTW09
Podiumsdiskussion Milch LandjugendakademiePodiumsdiskussion zu Milch an der Landjugendakademie in Altenkirchen

 

16. September 
Milchbauern HochwaldUli Höfken besucht die Kundgebung der Milchbauern vor der Molkerei Hochwald: ruinöse Milchpreise bedrohen akut die mittelständische Landwirtschaft.

 

Proteste der Milchbäuerinnen in BerlinProteste Milchbäuerinnen Berlin

 

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